Basiswissen Pferdepsychologie – Die Wahrnehmungen der Pferde

Pferde sind grundsätzlich als Flucht- und Beutetier relativ einfach gestrickt. Sie leben im Prinzip nach drei Grundbedürfnissen, die ihr Leben gestalten: Überleben, Fressen und Fortpflanzen.

Jedes der Grundbedürfnisse – Überleben, Fressen, Fortpflanzen – muss befriedigt sein, damit das Pferd sein Leben und das Leben in der Herde gestalten kann. Überleben ist als Beutetier leicht erklärt, es muss sich sicher fühlen. Damit seine eigene Sicherheit gegeben ist, tut es sich mit anderen Artgenossen zusammen. Es lebt in einer Herde. In der freien Wildbahn besteht so eine Herde aus ca. 10 bis 20 Mitgliedern. Die Anzahl der Herdenmitglieder hängt stark von den Eigenschaften des Leithengstes ab. Je größer die Herde ist, desto sicherer fühlt sich das einzelne Herdenmitglied. Die Chance, einem Raubtier zum Opfer zu fallen, ist halt geringer bei einer Herde, die aus 10 oder mehr Mitgliedern besteht.

Weiter lesen im HORSEMAN Januar 2019

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