Der Halsring als mein Reitlehrer – Ein Erfahrungsbericht von Kathrin Harms-Hirche

Ein Gefühl von Freiheit und tiefer Verbundenheit, das kann das Reiten mit dem Halsring vermitteln. Doch es fordert Reiter und Pferd auch einiges ab: sie müssen einander vertrauen, der Reiter sollte einen unabhängigen Sitz haben, die Hilfengebung muss sehr gut implementiert und das Pferd über Gewichts- und Schenkelhilfen geritten sein. Bis es soweit ist, steht ein intensives Training bevor; sonst wird aus dem Gefühl der Freiheit ein Gefühl des Kontrollverlustes. Nur durch die Impulse am Hals lässt sich das Pferd jetzt noch über den Halsring beeinflussen, alle anderen Hilfen müssen aus dem Sitz und den Schenkeln kommen. In der Regel verstehen Pferde – bei richtiger Anwendung – diese Hilfen sehr gut. Am Anfang sollte man aber immer nur unter Aufsicht, in einer Reithalle oder auf einem Reitplatz sowie mit zusätzlicher Trense – zum Eingreifen im Notfall – üben. Hat man diese Schritte erfolgreich gemeistert und sein Pferd bereits ohne Halsring gut ausgebildet, ist auch der Weg zum Reiten von Lektionen der hohen Schule mit Halsring nicht mehr weit. HORSEMAN hat bei Dressurreiterin und Mitbegründerin von PonyPower 18+ – einem Verein für erwachsene Ponyreiter – Kathrin Harms-Hirche nachgefragt, wie sie zum Halsringreiten gekommen ist und welche Erfahrungen sie gemacht hat.

Weiter lesen im HORSEMAN Februar 2019

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